27. Loccumer Hospiztagung
28.02.2025 - 02.03.2025
Zur Qualifizierung ehrenamtlich Begleitender in der Hospizarbeit liegen einige etablierte Modelle vor, die sich z.B. in ihren Kompetenzkatalogen und ihren Schwerpunktsetzungen deutlich voneinander unterscheiden. Wozu befähigen diese Kurse? Welche Inhalte und Themenschwerpunkte haben sich in der Vergangenheit bewährt? Was ist grundlegend und erforderlich für die spätere Tätigkeit? Dies soll auf diesem Netzwerktreffen miteinander erkundet und diskutiert werden. Ein weiterer Fokus liegt auf möglichen Leerstellen bzw. neuen Aspekten, um die zukünftige Curricula erweitert werden sollten (z.B. Persönlichkeitsentwicklung, Spiritual Care, Diversität).
Qualifikationsprogramme im Vergleich
Das Rahmenkonzept des Deutschen Hospiz- und Palliativverbands
Isabel KLEIBRINK, Referentin für Bildung und Ehrenamt, Deutscher Hospiz- und Palliativverband, Berlin
Das Modell der Internationalen Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand e.V.
Ursula NEUMANN, Ehrenamtsausbilderin, Ambulanter Hospizdienst beim Malteser Hilfsdienst e.V., Erfurt
Celler Modell der Diakonie Deutschland
Barbara RAPS, Ehrenamtsausbilderin, Ambulanter Hospizdienst Fürstenwalde e.V.
Pyrmonter Modell
Regina STELTER / Andrea EICKERMANN, Hauptamtliche Mitarbeiterinnen im Hospizverein e.V., Bad
Pyrmont
Ausführliche Vorstellungen der Modelle in vier Kleingruppen
Digitaler Werkzeugkasten: Einblick in ein neues Tool
Dr. Jutta ATAIE / Marion PAUSTIAN, Diakonie Deutschland, Berlin (hybrid)
Austausch in Kleingruppen
Wie ich geworden bin, die ich bin. Geschichten aus der Hospizarbeit
Spencer SCHMAECK, Sterbebegleiter beim Ev. Hospizdienst Oldenburg
Antonia AHRENS, Ambulanter Palliativ- und HospizDienst Hannover
Paul DAHLKE, Ambulanter Hospizdienst Kirchröder Turm e.V., Hannover
Einsichten zur Persönlichkeitsentwicklung aus der Entwicklungspsychologie
Christine KOCH-BRINKMANN, Leiterin der Fachstelle für Psychologische Beratung, Zentrum für Seelsorge und Beratung, Hannover
Persönlichkeitsbildung bei Ehrenamtlichen aus sozialpädagogischer Sicht
Verena GERDES, Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Pädagogik der Carl von Ossietzky Universität, Oldenburg
Parallele Angebote
Sandra KÖTTER, Resilienz- und Entspannungstrainerin, Trauerbegleiterin und Geschäftsführerin des Ambulanten Hospizdienstes Spes Viva, Bohmte
Isabel KLEIBRINK, Referentin für Bildung und Ehrenamt, Deutscher Hospiz- und Palliativverband, Berlin
Christine TERGAU-HARMS, Pastorin und MBSR®-Lehrerin, Kirche der Stille, Hannover
Andrea SCHRIDDE, Beauftragte für den Pastoralpsychologischen Dienst, Zentrum für Seelsorge und Beratung, Hannover
Finn ROTH, Ambulanter Hospizdienst Lüneburg und Elke Peters, Referentin LSHPN, Celle, beide Mitglieder in der AG "Begleitung queerer Menschen durch die Hospizarbeit"
existentielle und spirituelle Themen in der Sterbebegleitung
Dr. Martin SPLETT, Referent für Trauerseelsorge & Hospizarbeit, Bistum Osnabrück
Dieselben Angebote, neue Gruppenfindung
Wolke 5 einhalb. Liedermacherpop
Mit Matthias PETEREK, Krankenpfleger im Uhlhorn-Hospiz Hannover und Liedermacher
Welche Perspektiven sind für die Hospizarbeit darüber hinaus wichtig?
Geschlechtervielfalt in der Sterbe- und Trauerbegleitung
Jan S. MÖLLERS, Dozent und Bestatter bei memento Kultur:Trauer e.V., Berlin
Interkulturelle und interreligiöse Kompetenz Dr. Sönke LORBERG-FEHRING, Pastor und Beauftragter für christlich-muslimischen Dialog, Ökumenewerk der Nordkirche, Hamburg
Spiritual Care – für eine ganzheitliche Sterbebegleitung
Dr. Martin SPLETT, Referent für Trauerseelsorge & Hospizarbeit, Bistum Osnabrück
Wo und wie sollten Qualifikationsprogramme weiterentwickelt werden?
Kurze Statements aus der Runde und Diskussion